Historiker bewundern noch heute die Vorgeschichte Zyperns.
Die kulturverbindende Insel Zypern wurde erst gegen Ende der Altsteinzeit entdeckt und blieb bis dahin
unbesiedelt. Dadurch ließen sich auch sehr alte Funde von dem zyprischen
Zwergnilpferd oder dem Zwergelefant entdecken. Vom Aussterben bedroht wurden diese
beiden Arten ebenso wie andere in der Vorgeschichte Zyperns erst im Jahr 9000 vor
Christus.
Etwa 800 Jahre später begann dann die Vorgeschichte Zyperns im zivilisierten
Bereich. Die ersten Menschen bauten Häuser und bildeten schnell Städte und Dörfer. Mit der Einwanderung der
Menschen wurden auch der Insel Zypern bis dahin fremde Tiere übersiedelt. Zu Beginn sicherten sich die Menschen ihr
Überleben durch die Viehzucht.
Mit der Zeit fanden sich die Menschen auf
der Insel Zypern, auf der sie zunächst mit Wasserproblemen zu kämpfen hatten, immer
besser zurecht. Sie fingen an, die Insel auszubeuten und beanspruchten das gesamte
Kupfervorkommen für sich.
Einige Jahre später, im Zeitraum von etwa
3000-2300 vor Christus, begann in der Vorgeschichte Zyperns die Bronzezeit.
Nachweisen ließ sich dies durch die Grabbeigaben, welche bei nahezu allen
Verstorbenen aus Keramikstücke und Waffen aus Kupfer bestanden.
Durch die
nun immer emsiger voranschreitende Weiterentwicklung Zyperns wurde auch der Handel zwischen den Kulturen immer weiter angeregt. Reger Handel wurde so zwischen Zypern, Kreta,
Griechenland und dem ägyptischen Kontinent betrieben. Vorteile hierbei konnten vor
allem die Menschen auf Zypern für sich beanspruchen, da ihr Kupfer sehr begehrt
war.